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„Lammersdorf auf einen Klick“

Vorbemerkung: Für die Erstellung von „Lammersdorf-auf-einen-Klick“ standen zahlreiche Unterlagen zur Verfügung. Als besonders wichtige Informationsquelle muß hier die unveröffentlichte Ausarbeitung „Informationen zur Geschichte Lammersdorfs von den Anfängen bis zum Jahr 2000“ von Dr. Siegfried Wieloch, Lammersdorf, genannt werden. In seiner Ausarbeitung hat Dr. Wieloch Daten aus zahlreichen Dokumenten und  Archiven zusammengefaßt, die für die jetzige und kommende Heimatforschung sehr bedeutsam sind.

Zur Entstehung des Ortes
Zu welchem Zeitpunkt die Ortschaft Lammersdorf entstanden ist, läßt sich nicht mehr genau datieren. Man kann aber davon ausgehen, daß die meisten Dörfer des Monschauer Landes bereits im 13. Jhd. auf den Hochflächen zwischen Venn, Buhlert und Rur bestanden haben. Erstmalig schriftlich erwähnt wurde Lammersdorf unter dem Namen „Lamberscheyt“ in der einer Tauschurkunde  vom 25. Juni 13611). Ob der Name Lamberscheyt auf „Lambertus“ hinweist, ist anzunehmen, aber nicht belegt2). Die Endsilbe „scheyt“ deutet auf einen Höhenzug oder eine Wasserscheide hin3).
Die mundartliche Ausdrucksform von Lammersdorf heißt „Laimisch“ und auf keinen Fall „Lammersdörp“ – was die Vermutung nahelegt, daß „Laimisch“ auf eine sprachliche Reduzierung von Lammerscheydt über Lammersch und schließlich auf Laimisch zurückgeführt werden kann4). 1560 taucht zum ersten Mal der Ortsname „Lamerstorf“  (nicht zu verwechseln mit Lamersdorf, Kreis Düren) auf.  In einer Bürgermeisterei-Rechnung von 1578 wurde erstmalig die heute Schreibweise Lammersdorf verwendet5).

Die Lage
Die Landschaft um Lammersdorf stellte früher nach Westen hin eine Moor- und Tümpellandschaft bzw. eine urwaldähnliche Hochfläche (Eichen, Buchen, Birke) dar. Die ersten Bewohner mußten beschwerliche Rodungen vornehmen, ehe sie ihre Wohnstätten erbauen konnten. Manche Straßennamen (z. B. Im Pohl, Im Venn, Im Kämpchen = Kümpchen = Mulde) erinnern an die feuchten Moorgebiete, die bis zum Ende des 19. Jh. an den Ortskern reichten. Die ersten Lammersdorfer Häuser befanden sich vermutlich wegen ihrer etwas geschützteren Lage an der unteren Kirchstraße, später auch im Bereich der Kirche. In den einfachen, mit Roggenstroh gedeckten Lehm-Fachwerkhäusern wurde meist nur ein Raum beheizt (Küche). In die Moorgebiete zogen zumeist die weniger wohlhabenden Einwohner6).

Straßen und Wege
Im Lagerbuch von 1649 sind mehrere Zollstraßen, Fuhrwege und Fußpfade aufgeführt. Zwischen den Gebäuden bestanden Verbindungswege, z. B. die heutige Kirchstraße, die Krämerstraße, die Sonntagsstraße usw. Mehrere Fuhrwege führten aus dem Dorf hinaus, z. B. die Aachener- und Eupener Zollstraßen. Die Aachener Straße begann am Bahnübergang und führte über die Jägerhausstraße zur Abzweigung Hahnerstraße und weiter in Richtung Mulartshütte. Die Eupener Straße führte vom Bahnübergang über die Harth durch das Venn in Richtung Fringshaus. Andere alte Wege sind z. B. das Scholls-Jääsje, die Schießgasse, das Könnigsjääsje, der Wiehweg, die Bruchjaas  und die Nölestroß (heutige Bergstraße). Die Durchgangsstraße in Richtung Düren wurde schon früher als Fuhrweg angelegt (heute B 399)7).

Katholische Kirchengemeinde
Über Jahrhunderte hinweg stand die Mutterkirche des Monschauer Landes in Konzen. In der Mitte des 14. Jh. wurde die eigenständige Pfarre Simmerath gegründet. Die Gläubigen der umliegenden Dörfer mußten jetzt die Kirche in Simmerath aufsuchen, ihre Toten in
Simmerath bestatten und ihre Kinder dort taufen lassen. Der unterhalb Lammersdorfs verlaufende Kirchweg führte über den Kallbach und weiter über die Simmerather Mühle zur Simmerather Kirche. Im Frühjahr, wenn die Kall Hochwasser hatte, war eine Überquerung oft lebensgefährlich. Aus diesem Grund wurde den Lammersdorfern um 1705 eine eigene Kirche zugestanden. Der erste Lammersdorfer Pfarrer hieß Franz Fedder.  Die (kleine) Pfarrkirche wurde 1901/02 durch die jetzige, wesentlich größere Kirche ersetzt. Unter den zahlreichen Pfarrern in dieser Zeit verdanken wir Pfarrer Mathias Michael Bonn (1835-1860 hier tätig) eine Chronik, die er als „Gedenkbüchlein für Lammersdorf“ drucken ließ. Ein anderer bemerkenswerter Pfarrer war Leonhard Jülich (1886 - 1910), in dessen Zeit der Neubau unserer heutigen Kirche fällt. Ein ebenfalls bedeutsamer Pfarrer war Nikolaus Jansen (1918-1927), der später in Aachen zum Kanonikus und Domkapitular bestellt wurde. Besonders während des Zweiten Weltkrieges und danach machte sich Pfarrer Peter Schall (1930- 1954 in Lammersdorf) verdient. Nach ihm wurde die „Peter-Schall-Straße“ benannt. In heutiger Zeit befindet sich das Pfarramt in Simmerath.

Evangelische Kirchengemeinde
1937 fand die Einweihung der evangelischen Kapelle in der Straße Im Pohl statt. – Im Dezember 1946 wohnten in Lammersdorf 66 evangelische Christen, was auf die Zuwanderung von evangelischen Junker-Mitarbeitern, Zollbeamten und Heimatvertriebenen aus dem Osten zurückzuführen ist. Am 25.10.1948 wurde auf Initiative von Frau Lina Kreitz die evangelische Frauenhilfe Lammersdorf gegründet. 1969 lebten in Lammersdorf 305 evangelische Personen. 1976 wurde das neue evangelische Gemeindehaus eingeweiht und 1991 mit einem Glockenturm versehen.

Die ersten Lammersdorfer Einwohner
In der Forstmeister-Rechnung von 1576/77 wurden anläßlich des „Empfangs an Vrogen auß dem Dorp Pustenbach und Lamerstorf“ folgende Namen genannt: Bischen Eidem Thieß, Fischer Kirstgen, Fränzgen, Louches Thilman, Nelliß Claiß, Nelliß Johan, Hickelen Krein, Hickelen Peter, Huipen Jan, Johan an der Heyden, Kouven Kinder, Louches Krein, Louches Eidem Krein, Pauwels Claiß, Philips Peter, Pustenbachs Claiß, Scheffen Jan, Schriver Gerhart,  Witzer, Thieß9).
1624 hatte Lammersdorf ca.   130 Einwohner und 23 Häuser
1794 hatte Lammersdorf ca.   560 Einwohner und 109 Häuser
1850 hatte Lammersdorf ca.   740 Einwohner
1939 hatte Lammersdorf ca.   900 Einwohner und 183 Häuser
1946 hatte Lammersdorf ca.1.030 Einwohner
1957 hatte Lammersdorf ca.1.300 Einwohner und 251 Häuser.
1970 hatte Lammersdorf ca.1.690 Einwohner
1996 hatte Lammersdorf ca. 2140 Einwohner
2004 hatte Lammersdorf ca.2.540 Einwohner

Politisches
Bis 1794 gehörte Lammersdorf zum Herzogtum Jülich. Der erste Lammersdorfer Bürgermeister hieß Christian Linzenich. Er wurde 1799 von den Franzosen eingesetzt und wirkte bis 1801. Lammersdorf blieb in den Folgejahren (teils im Verbund mit anderen Dörfern) eine eigene Gemeinde und hatte jeweils einen Bürgermeister oder Ortsvorsteher. 1961 wurde der Friseurmeister Alois Mertens (CDU) Bürgermeister und blieb es bis zur
Auflösung der Gemeinde im Zuge der kommunalen Neugliederung 1972. Seitdem ist Lammersdorf eine von17 Ortschaften innerhalb der Gemeinde Simmerath9).

Gewerbe und Handel
1516 wird erstmalig eine Lammersdorfer Mühle als Bannmühle erwähnt. Sie gehörte zuletzt der Familie Mathar und wurde Anfang der 1960er Jahre abgerissen. Die meisten Lammersdorfer waren Landwirte,  Handwerker, Fuhrleute oder Tagelöhner. Viele arbeiteten auch in Steinbrüchen oder (ab 1882) bei der Königlich-Preußischen-Eisenbahn. Der Überlieferung nach machten sich die Lammersdorfer auch durch die Herstellung von Reisigbesen einen Namen („Bessemsbönger“). Durch die Niederlassung der Firma Otto Junker GmbH im Jahre 1924 wandelte sich Lammersdorf grundlegend von einem Bauerndorf in einen modernen Industriestandort.

Schulwesen
Ab 1819 fand in Lammersdorf Schulunterricht statt, also noch sieben Jahre vor der Allgemeinen Schulpflicht in Preußen. Der erste Lehrer hieß Gottfried Bürvenich und stammte aus Bergheim. In den Jahren danach bis zum Zweiten Weltkrieg kamen viele weitere
Lehrpersonen. In Erinnerung geblieben ist vor allem der Lammersdorfer Lehrer Paul Lethen, der 1895 an die Katholische Volksschule kam und 1937 in den Ruhestand ging.
1826 wurde das erste Schulgebäude in Betrieb genommen. Es stand an der Kreuzung Sonntagsstraße/Kirchstraße/Krämerstraße. Das zweite Schulgebäude (heute Sparkasse Aachen) wurde von 1864 bis 1953 benutzt. Seit 1954 bis heute findet der Unterricht im Schulgebäude Im Pohl statt9). Seit dem 1.4.1994 ist Frau Marianne Stiel als Schulleiterin tätig. Im Jahre 1999 wurden 211 Kinder in der Grundschule unterrichtet.

Verschiedene Daten10)
1846 wurde das erste Spritzenhaus (Feuerwehrgerätehaus) erbaut und 1924 abgerissen. Es stand an der Ecke Kirchstraße/Krämerstraße/Sonntagsstraße, wo sich in späteren Jahren das Gemeindehaus befand.
1884/85 wurde der Lammersdorfer Bahnhof errichtet. Es handelte sich anfangs um eine Holz- baracke – erst 1905 wurde ein Stationsgebäude aus Stein errichtet. Die Königlich-Preußische-Bahnstrecke zwischen Aachen und Monschau wurde 1885 in Betrieb genommen. Nach dem Versailler Vertrag (1920) wurde der Bahnhof belgisches Hoheitsgebiet, dann am 10. Mai 1940 durch den Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in Belgien wieder deutsch und schließlich nach der Einnahme Lammersdorfs am 14. September 1944 durch die Amerikaner wieder Belgien zuerkannt. Der Lammersdorfer Bahnhof war  bis zum Zweiten Weltkrieg ein Hauptumschlagplatz für Waren aller Art. Er wurde 1955 von den Belgiern abgerissen. Ein Kuriosum: Das ehemalige Bahngelände ist auch heute noch belgisch.

1875 Gründung des Lammersdorfer Kirchenchors
1882 Gründung der „St. Johannes-Schützenbruderschaft“
1887 erste Postagentur bei Johann Frings (heute Hotel Lammersdorfer Hof)
1889 erste Telefonleitung
1907 Gründung des Kriegervereins (Auflösung 1938)
1911 erste Wasserleitung
1914 Gründung des Musikvereins Harmonie (Auflösung 1972)
1913 Gründung der freiwilligen Feuerwehr
192 2 erster elektrischer Strom in Lammersdorf
1926 Gründung des TuS Lammersdorf
1927 erster St. Martinszug in Lammersdorf
1935 Gründung der Karnevalsgesellschaft
1936 Einweihung der Kalltalsperre
1944 am 14. September wird Lammersdorf von den Amerikanern eingenommen und bleibt
         bis April 1945 besetzt. Ca. 300 Personen verblieben im Ort und mußten die
         Kriegshandlungen ertragen
1945 Beginn der „Schmuggelzeit“ (bis ca. 1950)
1947
große Brandkatastrophe in der „Strohdachsiedlung“
1949 mit Prinz Willi I. (Jansen) gab es wieder einen Karnevalszug in Lammersdorf
1950 Nördlich von Lammersdorf entstand das Wohngebiet „Waldsiedlung“
1957 Gründung des Fanfarencorps
1959 Die Schule erhielt ein Lehrschwimmbecken
1960 Erste Bebauung des Ortsteils „Kämpchen“
1961 Einweihung des neuen Sportplatzes Schießgasse
1961 eröffnete die Sparkasse im ehemaligen Schulgebäude eine Zweigstelle
1961 Gründung des Ortsverbands Lammersdorf des Techn. Hilfswerkes (THW)
1962 Pockenalarm in Lammersdorf: 1 Frau starb, 32 Personen erkrankten,
         ca. 600 Menschen mußten in Quarantäne, Tausende wurden geimpft11)
1963 Gründung der Ortsgruppe Lammersdorf des Eifelvereins
1965 Gründung des Ortskartells Lammersdorf
1967 Lammersdorf erhieltl einen Pfarrkindergarten, die Leiterin war Frau Hedwig Kremer
1967 Herbert Arens aus Lammersdorf wurd in Rom zum Priester geweiht
1972 Kommunale Gebietsreform, Lammersdorf wurde Teil der Gemeinde Simmerath und
         erhielt einen Ortsvorsteher  
1973 Gründung der Lammersdorfer Jugendfeuerwehr
1977 Der Lammersdorfer Heimatforscher Josef Kreitz verstarb im Alter von 67 Jahren
1979 Eröffnung der Naturkundlichen Bildungsstätte in der Grundschule  
1982 Gründung des Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises
1982 Otto Junker verstorben – seine Firma wurde eine Stiftung der TH Aachen
1983 Gründung des Vereins für Heimatgeschichte und Dorfkultur Lammersdorf e.V.
1984 Eröffnung des Bauernmuseums Lammersdorf
1990 Die „Vennbahn“ dampfte wieder – allerdings nur für Touristen
1997 wurde rechts der Stüttgesgasse/Franz Fedder Straße ein neues Wohngebiet erschlossen
1998 oberhalb der Bahnlinie wurde der Bereich „Mittelvenn“ als Neubaugebiet ausgewiesen
1999 auf der „Domäne“ (Bauernhöfe Jägerhausstraße) soll ein Windpark entstehen

                                                              * * *

Lammersdorf  heute 10)
Heute ist Lammersdorf (Gemeinde Simmerath, Städteregion Aachen) zwar immer noch eine Ortschaft mit dörflichem Charakter, aber auch durch das Unternehmen Otto Junker GmbH ein Industriestandort. Die Einwohnerzahl ist auf ca. 2.600 angewachsen, aber viele Einwohner haben hier nur noch eine Schlafstatt. Die Zahl der Einzelhandelsgeschäfte und Handwerksbetriebe ist (wie fast überall auf den Dörfern) rapide gesunken. So gibt es in Lammersdorf von ehemals 60 (!) Geschäften und Handwerksbetrieben nur noch etwa 20 Gewerbetreibende.
Das Ortsbild hat sich gravierend verändert: Anstelle der historischen Fachwerkhäuser unterhalb der katholischen Kirche befindet sich dort heute der Dorfplatz. Die Landschaft in Richtung Jägerhaus wird durch mehrere Windkrafträder bestimmt, westlich „ziert“ ein ehemaliger Fernsehturm den Blick in die Wälder. Im Bereich der östlichen Dorfgrenze ist das Wohngebiet „Auf dem Dresch“ entstanden und im „Mittelvenn“ haben zahlreiche Neubürger ihre Wohnstatt errichtet.
Auf kulturellem Gebiet sind die Lammersdorfer allerdings nach wie vor sehr aktiv!
Lammersdorf hat jetzt zwei Kindergärten und die Grundschule wurde in „Kalltalschule“ umbenannt. Neben dem TuS Lammersdorf, den Karnevalsfreunden, der Schützen-bruderschaft, dem Eifelverein, dem Verein für Heimatgeschichte und Dorfkultur, der Broom Binder Band, den Pfadfindern,  dem Judo- und Ju-Jutsu-Club, der Lammersdorfer Malschule, dem Kirchenchor, der Ortsbauernschaft, dem Ortskartell, dem VdK-Ortsverband und dem Förderverein des katholischen Pfarrkindergartens gibt es noch eine Vielzahl anderer, meist kleinerer Gruppierungen. Hervorzuheben ist die schon seit Jahrzehnten bestehende Freiwillige Feuerwehr - Löschgruppe Lammersdorf -  und das Technische Hilfswerk (THW), die ihre Arbeit dankenswerterweise in den Dienst der Allgemeinheit stellen und bei ihrer Arbeit oftmals ihr Leben für andere riskieren.
Im über die Grenzen hinaus bekannten Bauernmuseum Lammersdorf repräsentieren mehr als 3.000 Exponate das frühere Leben im Monschauer Land und sowohl die alljährlichen Aktionstage des Bauernmuseums als auch die Vorstellungen der Kindertheatergruppe tragen zur Freude und zum Wohlbefinden der Bürger bei. Und was wäre die Eifel ohne den „Laimischter Karneval“?
Tja – und dann blickt sie trotz aller Kriegswirren nun schon fast 100 Jahre immer noch hoch aufragend über die Dächer:  Die katholische Pfarrkirche.

Quellenangaben:
1 Zur Entstehung und Entwicklung des Ortsnamens Lammersdorf siehe Neuß, Elmar: Lammersdorf – Lammerscheid. Zur Frage der Erstbezeugung des Ortes und der Namengeschichte. In: Jahrbuch Monschauer Land 1984, S. 26 – 41.
2  Der Name Lamberscheyt könnte auch etwas mit der damals üblichen Schaf- und Lämmerhaltung oder mit der altdeutschen Schreibweise „Lamb“ für Lamm (z.B. in altdeutschen Predigten für Jesus, Gottes Sohn) zu tun haben. Lamb ist auch ein altgermanischer Männername, der ursprünglich „Lantbert“ hieß. Er ist aus den beiden Begriffen „land“ für Land oder Heimat sowie „beraht“ zusammengesetzt, was soviel bedeutet wie berühmt, bekannt. Der Lambert ist somit ein „im ganzen Land berühmter Mann“. 
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Scheid:„Scheid“ ist eine von den Ripuariern am Mittelrhein, Sieg, Ahr und Mosel gebräuchliche Bezeichnung für Höhenzüge und leitet sich von den Begriffen scheiden (trennen) und dem topographischen Begriff Wasserscheide ab. Scheid oder Scheidt ist ein daraus entstandener Ortsname, meistens in Verbindung mit einer lokalen Spezifizierung.
4  Aufzeichnungen von H.J. Siebertz zur Namensgeschichte von Lammersdorf
5  Dr. Siegfried Wieloch u. andere
6  Josef Kreitz, Lammersdorf
7  Dr. Bernd Läufer u. andere
8  Math. Mich. Bonn, Josef Kreitz, Dr. Herbert Arens, Dr. Bernd Läufer u. andere
9  Andere, vorgenannte nicht quellenmäßig bezeichnete Daten und Bezeichnungen stammen hauptsächlich aus Veröffentlichungen und Schriftsätzen von  Dr. Elmar Neuß, Dr. Bernd Läufer, Dr. Siegfried Wieloch, Pfarrer Mathias Michael Bonn, Josef Kreitz, Dr. Herbert Arens, aus eigenen Aufzeichnungen und Publikationen, aus Zeitungsberichten  sowie den Internetseiten www.geschichtswerkstatt-lammersdorf.de und www.lammersdorf-historie.de
10 Aufzeichnungen von H. Jürgen Siebertz, Lammersdorf
11 Anläßlich des 50. Jahrestages der Pockenepidemie wird eine Publikation zum Thema Pocken vorgestellt
 werden. Autor ist H. Jürgen Siebertz.